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Rückblick auf den Halbmarathon in Lissabon

Der Halbmarathon liegt zwar schon eine ganze Weile zurück und eigentlich wirft das nächste Ziel (Vivawest HM am 21.05.) seine Schatten voraus, aber so ganz abgeschlossen habe ich mit Lissabon noch nicht. Eigentlich lief nach der Verletzung im Januar die Vorbereitung doch noch ganz gut. Ok, es ist dann so eine Kleinigkeit wie ein Hauskauf und der daraus resultierende Umbau dazwischen gekommen. Aber das sind ja nur Kleinigkeiten :-D Leider musste sich meine Wade 5 Tage vor dem Lauf wieder melden. Eine falsche Bewegung beim Volleyball und wieder war der Schmerz da. Nun denn, in Lissabon angekommen und auch aklimatisiert bin ich dann Sonntagmorgen gegen 9:00 Uhr Richtung Start gefahren. Die Wade war ordentlich getaped und zusätzlich habe ich noch Kompressionssocken darüber getragen. Startschuss und loslaufen. Die ersten km waren toll, ich war auf der Brücke des "25. April" tatsächlich schneller als ich vorhatte. Wobei das ein recht schwieriges Unterfangen gewesen ist. Die ...

Vorbereitung auf den Halmarathon startet mit einer Verletzung

Treffender gehts nicht. Eigentlich freue ich mich, auf das große Ganze was dieses Jahr auf dem Programm steht. Dumm nur, dass leider die Vorbereitung auf den Lissabon Halbmarathon nicht schlechter starten kann. Ich habe mir Ende Oktober einen Muskelfaserriss, -bündelriss oder nur eine Muskelzerrung (man weiß es nicht genau, da die Therapie ja doch gleich verläuft...) in der linken Wade unterhalb der Kniekehle zugezogen. Eigentlich hatte ich bereits Anfang Dezember gedacht, die Verletzung sei überstanden. Gefühlt war es auch so. Leider kam am 1. Weihnachtstag die Ernüchterung. Eine falsche Bewegung und die Verletzung ist wieder da. Nicht so arg wie im aktuten Fall Ende Oktober, dafür aber sehr störend. Dienstag war eigentlich ein Gruppenlauf einer Facebook-Laufgruppe angesagt. Diesen Lauf auf einem Rundkurs über 6,5km (was ich eigentlich auch geschafft hätte), musste ich nach ca. 1,5km abbrechen, weil die Wade richtig gekrampft hat. Also zurück zum Auto im Wechsel Gehen und Laufen, w...

Ziele, Pläne, Saisonplanung 2017

Das Jahr 2016 geht so langsam aufs Ende zu. Die Laufsaison ist praktisch beendet. Das Ende der Laufsaison waren die "7 Meilen von Zons". Ein eigentlich sehr schöner Lauf, auch mit sehr guter Stimmung. Aber, ja das gibt es auch, die "7 Meilen" sind ein Nachtlauf. Im letzten Jahr hatte mich das wenig gestört. Ich bin mit einer Stirnlampe gelaufen und gut war. In diesem Jahr war das Wetter offensichtlich etwas feuchter, sodass das Laufen mit der Lampe sehr unangenehm war. Daher, Lampe aus und einfach drauf los... So einfach dann auch nicht, da ich Nachtblind bin... Daher war der Lauf eher ein unkontrolliertes "dahin stolpern"... Die Zeit war mir wirklich egal. Ich habe den Lauf einfach als Trainingseinheit angesehen. Dafür war der Lauf dann wirklich gut. Ich bin die Zeiten sehr gleichmäßig gelaufen und hatte auch keinen Einbruch oder das Gefühl, dass ich mich komplett verausgabt hätte. Nun, mit dem bisher doch schönen Laufjahr 2016, kam auch die Planung fü...

Zurück auf Anfang

War ich im Frühjar und Sommer 2013 noch sehr euphorisch und wollte meine 5km-Zeit noch weiter nach unten verbessern, so kam im Herbst desselben Jahres die große Ernüchterung. Meine Achillessehne, bzw. die Ferse fing an sich zu melden. Es war schon recht unerträglich. Da ich leider aus Personalmangel regelmäßig noch Volleyballspielen musste, stellte ich das Laufen dann leider ein. So habe ich bis 07/13 noch eine km-Leistung von ca. 310km erreicht, so waren es im 2. Halbjahr dann nur noch 75km. Es ging nicht. 2014 war dann die ganz große Katastrophe - da habe ich gesamten Jahr 75km erlaufen. Auch in diesem Jahr war der Hauptgrund die Achillessehne. Hatte mein Mann das "große" Glück, dass seine Achillessehne gerissen ist, und somit die Therapie ganze 3 Monate dauerte, laborierte ich an meinen Schmerzen dann insgesamt 1,5 Jahre. Es war zum Heulen. Keine Schmerzen, also die Schuhe angezogen und schon waren die wieder da... Ende 2014 waren die Schmerzen dann genauso spontan wie...

Schon wieder Pause

Nach dem Urlaub ist wieder Pause. Wie ärgerlich ist das denn? Jetzt bin ich aus dem Urlaub zurück und bin trotz warmen Wetters motiviert, wieder zu trainieren, da darf ich wieder nichts machen. Was ist passiert? Tja, wir waren im Wanderurlaub in Sölden. Es war eigentlich ein sehr schöner Urlaub. Leider haben wir dieses Jahr mit den Wanderungen wohl etwas übertrieben. Die schöne Wanderung von der Bushaltestelle am Timmelsjoch zurück nach Sölden mit den 1000 Höhenmetern bergab war wohl etwas zuviel für mein rechtes Knie. Seitdem habe ich leichte Schmerzen an der Außenseite neben der Kniescheibe. Letzte Woche und auch gestern nach dem Laufen, habe ich diese Stelle auch leider wieder gespürt. Gestern Abend hatten wir dann Alternativtraining im Stadion. Viel Sprungkrafttraining... Da auch unsere Physiotherapeutin im Stadion war, habe ich mein Knie mal untersuchen lassen. Diagnose lautet Reizung des Außenmeniskus und -bandes. Wichtigste Therapiemaßnahme: Füße stillhalten! Toll, genau das...

Kempener Altstadtlauf 2013

War am Samstag Abend der Sommernachtslauf eine gefühlte Katastrophe, konnte der Kempener Altstadtlauf ja eigentlich nur gut werden. Samstag Abend nach dem Lauf gab es dann endlich wieder etwas zu essen. Ganz gesund vom goldenen M einen Vegiburger, eine Portion Pommes und zusätzlich, tatsächlich gesund, ein Salat. Alles in allem eine gute Vorbereitung. Morgens war dann auch wieder alles in bester Ordnung. Beine super und auch das Körpergefühl war richtig positiv. Auch alle anderen äußeren Bedingungen waren extrem super. Es war nicht zu warm, warum sollte es also nicht klappen? In Kempen angekommen haben wir dann noch ein paar Schüler- und Kleinkinderläufe sehen können und dann ging es auch schon los. Es war alles in Ordnung. Der Lauf fühlte sich gut an. Es hätte auch klappen können mit der Bestzeit, wenn ich nicht auf die grandiose Idee gekommen wäre, einen Becher Wasser trinken zu wollen. Damit habe ich mir dann die Zeit doch zerstört. Das Ende vom Kempener Altstadtlauf war ei...

Neusser Sommernachtslauf 2013

Wie die Jahre zuvor, war es auch in diesem Jahr so, dass das Wetter pünktlich zum Sommernachtslauf besser und vor allem wärmer wurde. Schön ist das für Läufer nicht. Aber, egal wie das Wetter ist, es müssen alle mit den Wetterverhältnissen zurecht kommen und es können auch alle nachher über das, für Läufer, ungünstige Wetter meckern. Also stimme ich da auch mal ein... Eigentlich habe ich mich wirklich gut vorbereitet gefühlt. Ich habe aber immer für mich überlegt, wie ich die Läufe angehen möchte. Soll "Projekt 29:15" jetzt beim Sommernachtslauf erlaufen werden oder doch eher in Kempen? Das wusste ich dann aber recht schnell, als die Einladung aus dem Ruhrgebiet zu Kaffee und Kuchen stand und wir den gesamten Samstag Stress haben werden. Der Lauf war eine echte Quälerei. Es war zu warm, es war zu voll und ich hatte Hunger. Ist ja auch logisch, wenn man am Tag nur ein Scheibchen Brot gefrühstückt und zwei (eigentlich "verbotene") Stückchen Kuchen gegessen h...