Die unangenehme Seite eines Brandes

Endlich mal wieder eine Nacht, in der sich die Luft mal etwas abgekühlt hat.

Während wir gestern den grandiosen Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Argentinien gesehen haben, hat sich ein Gewitter (zumindest in Düsseldorf) entladen. 90 Min. Regen und Blitz und Donner. Es hat zwar "auf der Furth" nicht so arg geregnet, aber auch hier hatte sich die Luft etwas abgekühlt. Also, erstmal die Wohnung lüften.

Heute morgen dann erstmal die Laufklamotten wieder angezogen und raus ging's. Es war immer noch warm, keine Frage, aber heute morgen um 9:30 Uhr war's eben "nur" 21°.

Gelaufen bin ich dann zum Gröne Meerke, durch den Stadtwald und die Brücke zum Konrad-Adenauer-Ring hoch. Es war ein schöner Lauf, zumindest bis zum Konrad-Adenauer-Ring. Ab da wurde es fies. Das lag nicht zwingend an der Straße, sondern vielmehr an den Verkehrsteilnehmern.
Seit Freitag brennt ein Altpapierlager einer Kartonfabrik. Gesundheitstechnisch soll es keine Probleme geben, aber der gelöschte angekohlte Müll muss entsorgt werden. Dies geschieht leider über den Konrad-Adenauer-Ring.

Nicht nur das die Straße nass ist, und dadurch die Luftfeuchtigkeit einfach ins Unermessliche steigt, sonder es stinkt auch einfach widerlich. Angekohltes Papier riecht einfach. Und dieser Geruch liegt im Moment halt auf den Straßen des Neusser Nordens.

Morgen steht wieder ein Ruhetag auf dem Plan und bis Dienstag hoffe ich doch einfach mal, dass der Brand gelöscht und nicht "unter Kontrolle" ist und auch die angekohlten Papierstapel abtransportiert sind.

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